Gott liebt Gedichte

Gott hat ja als Ur-Autor mit der Bibel einen Bestseller mit Ewigkeitswert gelandet. Er liebt es, sich auszudrücken. Auch durch Worte.

So geschehen kürzlich, als ein paar liebe Leute in Lobpreis- und Anbetungshaltung in dicke Gottes Gegenwart versetzt wurden.

Gott machte sich bemerkbar mit folgenden Zeilen:

„ Ich will DICH !

Ich will Dich halten.

Ich will Dich tragen.

Ich will Dich lieben.

Ich will Dich an mich drücken und herzen.

Ich will mit Dir leben.

Ich will Dich leiten.

Ich will Dich segnen.

Ich will mit Dir lachen.

Ich will Dich trösten.

Ich will Dir meinen heiligen Frieden einverleiben.

Ich will Vater sein dürfen.

Ich will DICH !

Ich will DICH GANZ.

WILLST DU ?“

Gebets-Idee für Dich:

  • Du kannst Gott antworten, wenn Du möchtest: Ja, ich will. / Ja, ich würde gerne, aber trau mich nicht ganz. / Nein, ich will nicht. / Nein, ich möchte nicht Gott, ich weiß gerade nicht, wie ich dir vertrauen soll…
  • Noch eine Bemerkung zu den gerade angebotenen Antworten: Bitte sei ehrlich zu Gott und zu Dir selbst. Gott akzeptiert und achtet auch dein Nein. ER LIEBT DICH TROTZDEM.
  • Du kannst Gott gerne mal fragen, was Er denn sonst noch mit Dir so machen will. Vielleicht möchte Er ja für Dich noch eine sehr persönliche Zeile hinzufügen.

Letzte Worte

Letzte Worte wiegen schwer.

Letzte Worte wiegen schwer und können gleichzeitig Trost, Freude, Versöhnung, Dankbarkeit und Werschätzung mühelos transportieren und ins Herz schenken.

Letzte Worte haben Bedeutung.

Letzte Worte sind äußerst komprimiert.

Letzte Worte tragen purste Wahrheit in sich und sind glasklar.

Letzte Worte sind rein. Man redet nicht mehr groß drumherum. Man sagt, wie es war, wie es ist und was man meint.

Letzte Worte werden feierlich überreicht, auch wenn der Rahmen und das Abschied nehmen unerträglich schmerzhaft scheint.

Letzte Worte hallen nach und brennen sich tief ein.

Letzte Worte werden in größter Schwäche ausgesprochen und haben gleichzeitig unvorstellbare Kraft.

Letzte Worte können überraschend sein.

Letzte Worte sind ein kostbares Erbstück.

Letzte Worte sind manchmal inkognito unterwegs.

Letzte Worte sind ein finaler Ausdruck von Beziehung.

Letzte Worte wollen in mir und in dir weiter leben.

Letzte Worte sind Gold wert.

Letzte Worte sind ein großer Schatz.

Letzte Worte bewegen tief.

Keine Angst, meine Letzten Worte sind noch nicht gekommen. Aber ich habe schon `letzte Worte` erlebt und habe von Anderen `letzte Worte` erfahren.

Die `letzten Worte`, die mir gesagt wurden, hatten in diesem Augenblick des Sagens und Hörens keine Anzeichen, dass es `letzte Worte` sein würden. Aber schon zu diesem Zeitpunkt der Un-Ahnung hat Gott dafür gesorgt, dass sie mir SO auffällig laut und direkt vom Ohr ins Herz gehuscht sind. So ist er eben, unser Gott; bereitet Alles vor, auch wenn man nichts versteht.

Die Situtation war diese: Mein Zieh-Vater sprach mit mir am Telefon. Er freute sich sehr darüber, dass in seine viele Monate lang erlebte Krankheitssituation – bestehend aus mehreren ganz unterschiedlichen, z.T. unerträglichen Erkrankungen – etwas Erleichterung gekommen war. Und er freute sich noch viel mehr, dass auch in der schweren gesundheitlichen Lage, in die seine Frau, meine Mutter, Wochen zuvor geraten war, etwas Klarheit und ein kleiner Ansatz von Wegbeschreitung für sie aufgetaucht war. Licht war wahrnehmbar. Wir hatten uns gemeinsam über diese gute Veränderung gefreut und ausgetauscht. Mein Ziehvater schloss das Thema mit den Worten: `Ja, jeden Tag tausend Dank unserem Schöpfer.`

Diese Worte gingen mir direkt ins Herz. Das habe ich gleich gemerkt. Sie haben mich erstaunt, sie in dieser Klarheit von ihm zu hören; sie haben mich gefreut und ich bin gleich mit ihm in diese Dankbarkeit miteingestiegen.
So haben wir uns fröhlich und freundschaftlich verabschiedet.

Was niemand wusste, dass wir uns nicht wiederhören, und auch nicht lebend wiedersehen würden.
Eine Woche später bekam ich die überraschende Nachricht, dass er über Nacht an einer Gehirnblutung gestorben war. Das trifft einen brutal.
Als ich `diesen Schlag` verabreicht bekommen hatte, explodierte sein Abschiedssatz (am Telefon die Woche zuvor) in meinem Gedächtnis. Und ich erlebte, wie sie zu seinen `letzten Worten‘ an mich wurden:
`Ja, jeden Tag tausend Dank unserm Schöpfer.`
Was für ein Geschenk.
Gott hatte dafür gesorgt, dass sie voll in mich hineinkamen. Seither trage ich diesen unvorstellbaren Schatz in mir – und höre manchmal immer noch die Stimme meines Zieh-Vaters dabei; fünf Jahre später.
Diese `letzten Worte` haben mir schon öfter seitdem geholfen und mich gestärkt. Sie haben mir aber auch schon die Leviten gelesen, wenn Undankbarkeit sich so ganz nebenbei und unbeobachtet in mir breit gemacht hatte.

Sind Dir schon mal `letzte Worte` passiert ?

Ich erlaube mir zu behaupten, Dir sind MINDESTENS 1 MAL `letzte Worte` passiert !

Auch wenn Du Dir jetzt vielleicht vor den Kopf gestoßen vorkommst, aber Dir sind mindestens 1 MAL SCHON `letzte Worte` entgegen gebracht worden !

Ich weiß das so genau, weil es tatsächlich in der Bibel steht !

Diese `letzten Worte`, die ich meine, hat Jesus ausgesprochen.
Sie lauten: `ES IST VOLLBRACHT.` (Joh. 19,30)
Und sie gelten DIR und MIR. Jesus hat sie zu Dir und zu mir gesagt. Sie gelten auch heute noch.

Die Umstände, in denen sich Jesus da befindet, sind an Grausamkeit nicht zu überbieten. Er hängt an ein Kreuz genagelt; er krepiert vor sich hin. (Ich bitte, diese Ausdrucksweise zu entschuldigen, aber ich finde einfach hier nicht wirklich passende Worte für diesen gräßlichen Tod).

Und als er sein irdisches Leben fast ausgehaucht hatte, sagt er: `ES IST VOLLBRACHT.` (Joh. 19,30) Und dabei denkt er keinen Millimeter an sich, sondern nur an Dich und mich !
Er denkt nicht daran, o.k. – ich habe hier jetzt meine Aufgabe auf der Erde erfüllt, ich kann jetzt endlich wieder in mein Himmelreich zurückkehren und dort in reiner Heiligkeit und Herrlichkeit leben. Was für ein Glück, dass ich nicht mehr in Raum und Zeit eingequetscht bin, sondern zurück in die Ewigkeit darf.
Nein. Jesus sieht dabei NUR DICH (und mich) in abgrundtiefer Liebe an und spricht Dir zu: `ES IST VOLLBRACHT.` (Joh. 19,30)

ES IST VOLLBRACHT
– Jesus denkt dabei an Deine Sünden, die er für Dich dort am Kreuz getragen hat … das bedeutet: DU musst keine Sünden, keine Fehler, kein Versagen mehr tragen ! DU BIST ERLÖST !
– Jesus hat dort am Kreuz die Krankheiten getragen, die Dir das Leben schwer machen wollen ! …. d.h.: DU BIST GEHEILT !
– Jesus hat durch seinen Tod DEINE Sorgen, Nöte, Ängste, und Alles getragen, was Dich plagen und belasten will. Alles Dunkle und Schwere hat er auf sich draufladen lassen. …. D.h.: Du hast von den Beschwernissen nichts mehr zu tragen.
– ….
– ….
– Jesus hat sich selbst mit seinem Tod am Kreuz zur Tür in Gottes Himmelreich machen lassen. Du kannst nun eintreten, wann immer Du möchtest. Durch sein `ES IST VOLLBRACHT` ist die Tür sperrangelweit geöffnet worden und fällt nicht mehr zu.
– ….
– ….
– Jesus hat durch seinen Tod und auch seine letzten Worte die Möglichkeit geschaffen, dass Du ewiges Leben in Gottes Herrlichkeit und seinem Reich empfangen kannst.
– ….
– ….
– (hier gibt es unendlich viel mehr zu entdecken und zu nennen als es mir möglich ist. Wir könnten ein Leben lang forschen und erkennen und würden die gesamte Tiefe und Weite nicht erfassen können.
Aber: Wir sind eingeladen zu empfangen und zu entdecken.

Daher fasse ich zusammen:
Jesus hat aus Liebe zu DIR und zu mir ALLES übernommen.
Er hat Alles getragen.
Wir sind frei !
DU BIST FREI.

`ES IST VOLLBRACHT` – FÜR DICH !`




Möchtest Du Jesu `letzte Worte` als Deinen persönlichen Schatz annehmen ?

Gebets-Idee für Dich:
– Jesus Christus, ich danke Dir, dass Du mir deine letzten Worte überreichen möchtest. Ich möchte Dein `ES IST VOLLBRACHT.` bitte empfangen und in mir aufnehmen.
– Jesus Christus, ich habe Deine letzten Worte an mich empfangen. Bitte lass mich erkennen, was genau Du für mich ganz persönlich da hineingelegt hast. Lass mich den Schatz und den Reichtum Deines Abschiedssatzes hier auf Erden sehen.
– ( Wenn Du es richtig hören möchtest, bitte jemanden Dir mitten ins Gesicht zu sagen: `Jesus Christus spricht Dir zu … (Deinen Namen hier einsetzen): `ES IST VOLLBRACHT, …. (Dein Name) – FÜR DICH !´)


DANKE Jesus, dass Du diesen Weg und diesen Tod auf Dich genommen hast … für MICH. Danke für Deine unfassbare Liebe.
Amen.

Gott kennt Taschenwärmer

Kürzlich kamen seit Langem mal wieder meine Taschenwärmer zum Einsatz, nachdem die Wärmflasche ein Leck hatte und meine Füße aber in den kalten Winternächten trotz Bettdecke auf Wärme von außen bestanden. So was passiert ja natürlich klassischer Weise nachts. Die Wärmflasche wurde entsorgt und die fixe Idee, die vorhandenen Taschenwärmer in angeknipster Wärmefunktion in einen Bettkissenbezug zu stecken, gleich in Angriff genommen.

Ich sitze mit all den `neuen` Hilfsmitteln auf dem Bett und knipse einen Taschenwärmer nach dem anderen an. Es waren sechs Stück, in verschiedenen Formen und Farben. Zwei davon sind rote Herzen.

Ich greife also nach dem ersten roten Herz, mit der durchsichtigen Wabbelflüssigkeit. Ich knicke dieses Metallplättchen innendrin. Und schon geht`s los mit der Transformation. Die Flüssigkeit verwandelt sich von wabbelig zu gel-artig; von Normaltemperatur zu warm, sehr warm – wer empfindlich ist, für den wird es auch schon mal heiß; von durchsichtig und eher kaum wahrnehmbar wird die Füllung sichtbar und gut spürbar.

Als ich das `gerade arbeitende` Herz gegen das Licht halte, kann ich die Verwandlung prima sehen. Es sieht aus, als ob sich das Herz füllen würde.

In meiner Hand spüre ich: Es füllt sich mit Wärme.

Diese Verwandlung macht mir Freude und lässt mich lächeln. Ich freue mich auf die Wärme. Ich freue mich darauf, dass meine Idee erfolgreich Umsetzung findet. Ich freue mich, über diese kreative Lösung. Ich freue mich auf die Wärme. Ich lächle weiter vor mich hin.

Plötzlich bekomme ich mit: Ich lächle nicht alleine. Gott lächelt mit mir. Neben dem, dass er sich mit mir freut, dass ich die von ihm geschenkte Kreativität sogar nachts einsetze, und ein Problem damit besiegt habe, lächelt er, weil er mir in seinem Lächeln eine `Botschaft`, nenn es Predigt, überreicht.

Gott meint: Siehst Du, Susanne, genau so möchte ich auch DEIN Herz verändern ! Das Herz bekommt eine wahrnehmbare Füllung. Es wird mit Wärme gefüllt. Ich möchte Dein Herz mit meiner Liebe füllen. MEINE Liebe macht es warm. Und die noch kalten Stellen werden auch gewärmt und wärmer. Es wird überall warm. Es wird LIEBE-VOLL. Und diese, meine Liebe hält Dich am Leben, macht Dich lebendig UND soll andere wärmen.

Puh, da war ich dann doch ordentlich überrascht über diese nächtliche Botschaft. Gott nützt wirklich ALLES, um SEINE Gedanken und Sichtweisen zu uns durchkommen zu lassen.

Als ich wieder wohlig im Bett lag und einschlafen wollte, sind noch ein paar Gedanken durch mein Herz und Hirn gewandelt. Genau das, was Gott mir gerade so persönlich und liebevoll zugesagt hatte, hat er schon vor wirklich SEHR vielen Jahren dem Propheten Hesekiel vermittelt.

In der Bibel im Buch Hesekiel 11,19+20 können wir lesen:

`Und ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist in sie geben und will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes Herz geben, damit sie in meinen Geboten wandeln und meine Ordnungen halten und danach tun. Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.`

Wow, oder ?!?!?!?!

Was hat Gott nur für Pläne mit uns. Dieses Vorhaben der Transformation unseres Herzens verfolgt Er ständig. Er beabsichtigt also eine `fundamentale, tiefe Operation` an unserem Herzen. Und teilt uns sogar noch mit, WARUM ! Sein Ziel ist es, dass wir in die Lage versetzt werden, besser gesagt, dass Er uns die Lage versetzen darf, in seinen Geboten zu wandeln und seine Ordnungen halten. Also ein Leben nach den `Regeln` in SEINEM HIMMELREICH führen, auch wenn wir noch auf der Erde sind.

Der Gedanken-Domino-Effekt ging noch ein wenig weiter. Ja, was sind denn SEINE Regeln (Gebote) ?

`LIEBE DEINEN NÄCHSTEN WIE DICH SELBST.` (Textstelle wird nachgetragen)

Wir sollen also LIEBEN. Und weil wir das aus uns selbst heraus nicht wirklich gut können, will Gott uns EIN NEUES HERZ EINVERLEIBEN. Und dieses Neue Herz mit SEINER LIEBE FÜLLEN.

Die Tage nach diesem Erlebnis sind meine Gedanken immer mal wieder um die Frage gekreist: Was meint Gott denn mit `fleischernem Herzen`? Zuerst einmal zeigt es mir, dass Gott `Fleisch` mag ! (Dazu ließe sich enorm Viel über unsere menschliche Körperlichkeit nachdenken und schreiben und wie Gott diese ansieht …. Hoffentlich ein anderes Mal.).

In Fleisch ist Leben; im Fleisch fließen Adern, sie transportieren Blut, der sogenannte Lebenssaft. Blut ist auch warm ! Leben ist also mit Wärme verbunden. Und Fleisch ist, wie gesagt, weich.

Ich komme zu dem Schluss: ein fleischernes Herz ist ein warmes Herz. Ein Herz, gefüllt mit Liebe, Barmherzigkeit, mitfühlend, Wohl wollend, sanftmütig und lebendig. Ein derartiges Herz ist auch weich – Ich verstehe das auch als `formbar`. Und letztendlich ist ein Herz im wahrsten Sinne des Wortes pulsierend. Daraus sprüht das Leben. Noch mehr LEBENDIG geht nicht.

Als ich diese Alltagsgeschichte mit Gott nun endlich aufgeschrieben habe, staune ich nach wie vor, wie Gott in den so banalen Dingen des Lebens mit uns sein will bzw. ist und wie Er darin mit uns umgeht und dass Er ständig SEINE SACHEN offenbaren und schenken möchte. Er ist ständig auf Kommunikation aus. ER WILL REDEN. (Hören wir zu? Mh.)

Wieder einmal: Banalität im menschlichen Alltag beherbergt Gottes tiefe Weisheit. Puh.

Zum Schluss möchte ich noch eine Pointe anfügen, die mir gestern mit Gott beim Tippen hier passiert ist. Ich schicke voraus: Es ist witzig, soll aber die tiefe Wahrheit Gottes, die in der Taschenwärmer-Geschichte zum Vorschein kam, keinesfalls in Luft auflösen !

Hier der gestrige `Gag`: Ich sitze vor dem iPad und denke und tippe und `arbeite` … Auch wenn es sehr Spaß macht, kostet mich das ordentlich Kraft und bei enormen körperlichen Beschwerden lässt die Konzentration dann auch drastisch nach (mehr zu lesen in: Portraits der Blogger). Ich brauche eine Pause und lege mich aufs Bett mit den Füßen nach oben an die Wand gelehnt ….Ich atme tief ein und aus. Ich quassel mit Gott, wie wir denn eine Schlusskurve im Text hinkriegen könnten ? … Postwendend eine doch recht interessante oder auch amüsante Frage an Gott:

`Gott, was hättest Du gepredigt, wenn ich statt der Taschenwärmer die dicken Kuschelsocken geholt und in jener Nacht angezogen hätte ?????`

Wir lachen. Wir schütten uns aus vor Lachen. Besser könnte eine Pause nicht gestaltet sein. Stellenweise muss ich mir schon den Bauch vor lauter Lachen halten. Gott und ich `wissen`, dass absolut die Möglichkeit besteht, dass er auch durch/ über Kuschelsocken `predigen` kann. Darüber, ob er es mal tun wird, hat er schmunzelnd geschwiegen.

Ich traue Gott wirklich ALLES zu. Daher sei an dieser Stelle vorgemerkt: FALLS jemals die Predigt durch-die-dicken-Socken-im-Bett stattfinden sollte, ich weiß nicht, wie lange ich das heftige Gelächter aushalten werden kann …. Und ob ich überhaupt in der Lage sein werde, dieses dann hier aufzuschreiben, weil ich das Lachen nicht mehr stoppen kann. Wir werden sehen.

Gott hat wirklich wunderbaren Humor. Er mag es TIEF. Er mag es LEICHT. Er mag es ERKENNTNISREICH. Er mag es humorvoll. Er mag Taschenwärmer. Und er mag es permanent LIEBEVOLL.

1. Gebets-Idee für Dich: Himmlischer Vater, ich sehne mich nach DEINER LIEBE IN MEINEM HERZEN (Oder: Ich sehne mich nach MEHR von DEINER LIEBE IN MEINEM HERZEN). Ich möchte bitte diese `Operation` an meinem Herzen haben. Bitte führe sie an und in meinem Herzen durch. Ich habe Angst davor, dass es sehr weh tun könnte und ich weiß nicht, was passieren wird. Aber ich vertraue Dir, dass Du es gut mit mir meinst und dass Du der beste Operateur des Himmels und der Erde bist. Ich vertraue Dir, dass Du weißt, was Du tust; dass Du weißt, wann Du was mit Deiner Liebe verwandeln möchtest. DANKE, dass mein Herz in Deinen Händen am besten aufgehoben ist. DANKE, was Du Dir da WUNDERVOLLES ausgedacht hast. Amen.

2. Gebets-Idee für Dich: Himmlischer Vater, bitte lass mich auch so ein Taschenwärmer-Erlebnis haben. Zeige mir bitte in meinem banalen Alltag, dass Du da bist / dass ich mit Dir lachen kann / dass Du mir bei Hindernissen im Alltag helfen möchtest und tatsächlich hilfst. Amen.

3. Gebets-Idee für Dich: Himmlischer Vater, bitte schenke mir, dass ich Dich und Dein Reich in meinem Alltag wahrnehmen kann ; ganz nach den Worten im Vater-Unser-Gebet: `Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden…. Denn DEIN ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.`

Gott verschickt gern Post

Ich auch. Das muss ich wohl von ihm haben.

Vor gut einer Woche wollte ich einer Freundin zum Wieder-Anfang ihres Arbeitsalltags unbedingt noch Post schreiben, die sie am Montag erreichen sollte; denn am Dienstag ging`s für sie `los`. Ich dachte, sie solle die Zeilen am Tag bevor Alles wieder rund geht bekommen, dann sei sie vielleicht aufnahmefähiger und ein bissl Ermutigung und Freude `Ach wie schön, da denkt jemand an mich!` tun doch auch gut. Überhaupt und für Beziehungen sowieso.

Die auserwählte Postkarte musste ich nicht lange suchen, denn die wollte ich meiner Freundin ursprünglich schon im April zu ihrem Geburtstag schicken, weil ich das Bild so passend und pfiffig fand. Damals war das Kärtchen unauffindbar. Oh je! Nicht schön. Inzwischen war sie mir `einfach so` wieder in die Hände gefallen oder begegnet, ganz wie man will, und da lag sie seit vielen Wochen und wartete auf ihre Reise. Bis mir eben die Idee kam, die Karte nach ihrem längerem Sommerurlaub zu senden.

So war der Plan. Wieder mal.

Also Samstag die Karte einwerfen, damit sie am Montag wie ausgedacht ankam. Das bedeutet: Karte am Samstag oder noch besser vor Samstag schreiben und frankieren … und dann nur noch einwerfen. Das war aber nicht das Einzige, was an jenem Samstag erledigt werden wollte.

Unter anderem war ich zu einem Corona-Test angemeldet, weil ich am Sonntag ein Seniorenheim betreten und jemanden besuchen wollte. Uah ! Da ist der Samstag DA und keine Karte geschrieben und der Testtermin schreit einfach `Du bist dran.` Nichts einfacher als das, dachte ich. Schreibzeug samt Karte mit Umschlag und Briefmarke und Adresse eingesteckt und zum Test in die Stadt losgefahren.

In der Apotheke habe ich den Test wahrgenommen. Und weil ich das Ergebnis bitte auf Papier haben wollte, konnte ich in gut 20 min. den Nachweis abholen kommen. Die Zwischenzeit nutzte ich, um meiner Freundin die guten Wünsche und erbaulichen Gedanken auf die Karte zu schreiben und hatte wirklich Spaß dabei, denn das Bild war nach wie vor so passend für ihre Situation. Zumindest in meinen Augen. Ob sie es wohl auch irgendwie so sehen könnte ? Meine Post komplett reisefertig gemacht, habe ich mir zuerst den Frei-von-Corona-Zettel abgeholt und dann überlegt, wo ich denn meinen Brief einwerfen könnte. Dass es zeitlich heikel werden könnte, war mir von Anfang an klar, denn der Testtermin war mittags um 13 Uhr…… aber in der Stadt bei der Hauptpost müsste es doch (vielleicht) / (hoffentlich) noch einen Postkasten geben, der am Sonntag geleert würde? Das gab es `früher`, vor einigen Jahren noch …. Als Viel-Postschreiber weiß man so was. Und man weiß auch, wo diese Postkästen stehen, die am Sonntag noch geleert werden.

Die ganze Situation hat mich dann up-to-date gebracht: Nachdem ich zur Hauptpostfiliale gelaufen war und dort am Samstag um 13 Uhr die letzte Leerung am Wochenende schon gelaufen war, war meine Haupt-Hoffnung dahin. Denn bei mir im Dorf wusste ich ja, dass die Leerung am Sonntag-Vormittag schon lange nicht mehr existierte.

Ein bissl geknickt über mich war ich schon, weil ich Alles nicht rechtzeitig auf die Reihe gebracht hatte, wie ich mir das so schön ausgedacht hatte. Der liebevolle Gedanke in mir und in dieser Idee verlor etwas an Schwung und Elastizität – wenn ich das so sagen darf. Aber witzig war, dass tief in mir, der Wunsch bestehen blieb `Och, ich wollte doch SO gerne HEUTE diese Post abschicken.` Und das war keinesfalls was von: nicht loslassen wollen, dass etwas nicht funktioniert hat oder anders läuft als erwartet. Nein, das war es nicht.

Es war vielmehr dieses kindliche Herz meinem Himmlischen Vater gegenüber, aus dem herausquoll: `Ach schade, ich habe mir echt Mühe gegeben, ich hab es leider nicht ganz hinbekommen, aber ich hätte so gerne die Karte eingeworfen, damit meine Freundin schon am Montag die Überraschung und hoffentlich die Freude ereilen kann. Ach schade.`

In dieser Haltung bin ich die 15 Minuten aus der Stadt nach Hause gefahren. Und im Laufe der Minuten wandelte sich das Ach-Schade in ein: einverstandenes `Ok-ist-jetzt-so—Ich-kanns-leider-nicht-mehr-ändern-schnief`. Letzter Seufzer getan. Und schon die Entscheidung getroffen: Ich werfe die Karte jetzt auf dem Nachhauseweg gleich ein. Dann wird am Montag geleert und kommt eben am Dienstag an. Auch noch toll ! Der Freude, einer Freundin eine schöne Überraschung gemacht zu haben, tut das ja keinen Abbruch.

Also bin ich fröhlich zum Postkasten im Dorf gefahren, der samstags eben auch um 13 Uhr zum letzten Mal geleert wird. Mein Weg führt sowieso dort entlang. Vor dem Briefkasten ist ein kleiner Platz, wo man gut mit dem Auto anhalten kann, schnell raushüpft, einwirft, wieder einsteigt und weiter fährt. Ich parke also und meine Augen entdecken etwas, was mich nicht raushüpfen lässt ! Ich starre nach vorne.

So etwa 60 – 70 m weiter vorne steht ein gelbes Lieferauto……

Ich brauche etwas, um zu kapieren, was ich da eigentlich sehe. Es ist ein Postauto ! Komisch, samstags so gegen 13.50 Uhr ? Ich dachte, mittags ist die Post ausgetragen und die lieben Postboten wollen ins Wochenende. Ich warte kurz. Tatsächlich trägt noch eine Postbotin Briefe aus. Sie setzt sich wieder ins Postauto und fährt eine kleine Strecke weiter, um dann wieder mit einer Ladung Sachen in der Hand auszusteigen und mir ihrer Arbeit fertig zu werden.

Sie fährt in MEINE RICHTUNG !

Langsam dämmert mir meine Chance: Ich steige mit meinem Briefumschlag aus und gehe auf sie zu. Vielleicht würde sie meine Post noch mitnehmen und es käme heute am Samstag noch auf den Weg ???

Freundlich frage ich die Postbotin, ob das wohl möglich wäre ? Sie strahlt mich an und schenkt mir die schönste Antwort, die ich mir vorstellen konnte: `Ja, das kommt heute noch mit fort!` Voller Begeisterung rutscht mir da heraus: `Sie wissen gar nicht, was Sie da gerade für meine Freundin und mich tun !` Ich habe urplötzlich so viel Glück in mir, dass ich sie am liebsten gedrückt hatte.

Gedrückt habe ich sie nicht, aber sie konnte sehen und hören, dass sie da gerade TOLLE Arbeit macht, in meinen Augen ! Das hat sie auch ganz fröhlich gemacht.

So haben wir beide uns gefreut und gestrahlt. Und ich bin mir sicher, da hat noch einer gestrahlt ! Unser Gott hat auch gestrahlt. Er hatte es so wunderbar `arrangiert`, dass die Postbotin so viel Arbeit hatte an diesem Samstag, dass sie mittags einfach noch nicht fertig war. Und er hat dafür gesorgt, dass wir uns zeitlich und örtlich absolut so was von passend über den Weg laufen, damit der Brief noch am Samstag auf den Weg kommt.

Was mir das von Gott vermittelt ? Gott sieht meine Ideen, Pläne und Gedanken. Er sieht meine Herzenseinstellung, meiner Freudin etwas Schönes zukommen zu lassen (da steht ER ja immer dahinter bei so was !). Und er bekommt mit, wenn ich etwas nicht ganz auf die Reihe kriege und unterstützt mich darin, dass es doch noch klappt ! Ich glaube, dass Gott Freundschaften und Beziehungen als SO wichtig ansieht, dass Er uns nur zu gerne darin unterstützt, dass die Beziehungen wachsen und gelingen. Er liebt solche `Projekte` und kommt gern selbst drin vor. Sein liebendes Herz darf sichtbar werden.

Meine Freundin übrigens hat sich am Montag Abend ganz begeistert bedankt. Die Freude und Überraschung über das Bild und die passenden Worte waren riesig. Ich habe ihren Dank in einer mail gelesen, aber ich bin sicher, sie hat sehr gestrahlt !

Gebets-Idee für Dich: Vater-Gott, ich habe mitbekommen, dass Du gern in den Alltagssachen zum Vorschein kommst. Bitte lass Dich auch in meinem Alltag erkennen. Ich möchte meinen Alltag mit Dir leben.

Gebets-Idee für Dich: Vater-Gott, ich lade Dich ein, bitte unterstütze mich auch in den Dingen, die ich (noch) nicht so gut hinbekomme. Bitte hilf mir in Situationen, wo noch etwas fehlt und fülle Du es aus mit Deinem Handeln, mit Deiner Liebe.

Gebets-Idee für Dich: Vater-Gott, ich lade Dich ein, in meine Freundschaft / Beziehung / Ehe mit …..(Name der Freundin/ des Freundes) bitte zeige uns, wie wir unsere Freundschaft gut leben können. Bitte zeige Du Dich in unserer Freundschaft/ Beziehung/ Ehe. Gott bitte schenke uns Ideen und auch Deine Gedanken, wie wir Verbundenheit gut aufbauen und pflegen können.

Gott macht gerne Überraschungen.

Vor gut zwei Wochen war ich in Kempten unterwegs. Zuerst hatte ich einen Termin, nahe der Stadtmitte. Anschließend wollte ich noch den wunderbaren Bio-Supermarkt im Stadtkern besuchen, um zu Hause Zutatenvorräte für `lecker Essen` wieder auffüllen zu können. Der Essensladen liegt zwar in der Stadt, ist aber durch zwei Parkplatz bietende Nebenstraßen immer gut zu erreichen. Bisher !

An jenem Donnerstag also, nach dem erledigten Termin, ins Auto gestiegen und zu den viel versprechenden Seitenstraßen geschippert. In voller Zuversicht, wie immer das Auto dort kurz abstellen zu können, die Parkuhr zu füttern, in den wunderbaren Laden zu laufen, die Einkäufe ins Auto zu tragen und den Heimweg anzutreten. Das war `der Plan`. Das war MEIN Plan.

Die Parkplätze haben nicht mitgespielt ! Langsam bin ich erst die eine Seitenstraße entlang gezuckelt, dann hoffnungsvoll die zweite, wo dann die Hoffnung -PLING!!!- zerplatzte. Keine Ahnung, was anders als sonst war, wo dieses `Spiel` immer geklappt hatte. Es war mehr los. Deutlich mehr los. Aber Gott hatte nicht abgewunken, als ich ihn vorher gefragt hatte, ob wir noch im Bio-Supermarkt Essen einkaufen würden.

Auch das Schleich-Tempo entlang der besetzten Parkplätze hat keinen Erfolg herbeigewirkt. Viele Fragezeichen in der Luft. Soll ich wohl gleich heimfahren und erst den nächsten Termin mit einem Einkaufen verknüpfen ? Oder: Wo kann ich noch günstig parken? Ohne die Essensachen zu weit schleppen zu müssen ??? Oder: Soll ich einfach mal ruhig durchatmen und brav geduldig warten ? Ich wusste wirklich nicht, was davon ich wählen sollte. Also nochmal in aller Sturheit die Seitenstraßen entlang gefahren. Nix. Einfach gar nix frei.

`GOTT, WAS JETZT ?` war mein Gedanke, dann wurde er zu Worten an meinen Himmlischen PaPa.

Ich wurde auf das kleine, ziemlich neue Parkhaus aufmerksam, das in der Kurve in einer der Seitenstraßen lag. Als wolle Gott mich darauf hinweisen: `Was ist Dein Problem, Susanne? Das Parkhaus ist doch genau für deine Situation gebaut worden.` Das Schild außen teilte noch FREIe Plätze mit.

Ganz ehrlich, ich wollte schon immer mal dieses kleine, feine Parkhaus erkunden. Aber nicht an jenem Donnerstag !!! Für Neu-Erkundungen brauche ich ein bestimmtes Level an Neugier, Kraft, Gelassenheit und Offenheit. An jenem Tag war von alledem nicht viel, genauer gesagt nichts, in mir zu finden. Es war sehr heiß, ich war sehr müde, wegen verschiedenster Sachen einigermaßen gestresst und durcheinander und ich wollte `einfach nur` die Sachen flott besorgen und dann nach Hause. Meine Reaktion auf Gottes Idee mit dem Parkhaus fiel dementsprechend aus: `Gott, ich weiß, ich wollte irgendwann das Parkhaus erkunden und evtl. ins Repertoire mitaufnehmen, aber NICHT HEUTE !!! Ich hab`null Kapazität dafür und da drin scheint es ziemlich eng !`- Ende der Durchsage….. Etwas abgemildert kam dann noch von mir: `Ach Gott, bitte nicht! Nicht heute.`

Bei den Straßenparkplätzen tat sich weiterhin absolut nichts. Und ich entdeckte, dass ich vor eine Entscheidung gestellt war: Entweder ich nahm Gottes Angebot mit dem Parkhaus an oder ich fuhr unvollendeter Dinge nach Hause.

Ein paar Augenblicke hin und her überlegt. Der innere Zustand und die Unentschlossenheit hatten sich schnell gefunden. Gleichzeitig konnte ich plötzlich wahrnehmen, wie liebevoll Gott auf meine Zusage zu seiner Idee wartete. Gerne hätte ich ein `Trau Dich` vernommen. Gefühlsmäßig kam ich mir aber schon etwas `dazu gedrängt`, fast schon genötigt vor.

Ich griff die Konversation wieder auf: `Ok Gott; aber dann musst Du mir bitte helfen. Ja? Ich krieg das heute nicht gut hin. Bitte hilf mir.`

Kaum fertig geschwätzt, war der Gang im Auto eingelegt, zur Schranke an der Einfahrt hingegurkt und der Ticketknopf gedrückt. Also rein mit uns ! Dann gab`s auch gleich Stau. Aber nicht wegen mir ! – So konnte ich mich ein bisschen zurechtfinden und schauen, wo`s denn weiterginge. Nach zwei Etagen nach oben gefahren, habe ich einen leicht einzuparkenden Stellplatz für´s Auto gefunden. Abgestellt und durchgeschnauft. `Danke Gott, das ging jetzt wirklich viel besser als erwartet!` Nun noch die Tür für das Treppenhaus gesucht und schon stapfte ich langsam, den Weg suchend, die Stufen hinunter. Wenn Alles neu ist für einen, geht man den Weg ja viel aufmerksamer. Und so war es auch. Die Türen und Aus- und Eingänge musste ich mir ja merken, damit ich mein Auto wiederfinden konnte…. Also: Wahrnehmung und Merken auf `Aufnahme` geschaltet. Bei diesem Prozess ist man auch irgendwie etwas langsamer unterwegs.

Und dann ist es passiert ! SO UNVERHOFFT, dass ich bis heute noch kein Wort dafür gefunden habe: Ich laufe im Treppenhaus die Treppen-Etappen langsam runter; dabei war auf der Hälfte der Treppe ein Plateau, damit sie in die andere Richtung weiter nach unten führen konnte. Auf diesem Plateau hat es mich voll erwischt: Besser gesagt, Gott hat mich dort VOLL ERWISCHT ! An der Wand dieses Treppenplateaus hingen drei Plakate … Werbung … nicht ganz. Mit dem mittleren Plakat hat Gott mir so was von direkt und tief ins Herz gesprochen, dass es mir unmittelbar die Tränen hochgequetscht hat. Auf dem Plakat war Folgendes abgebildet und zu lesen:

Oben steht: Liebevoll gemacht

Im mittleren Teil sind verschiedene Sachen an Nähzubehör zu sehen – ein schönes Stecknadelkissen mit kleinen Püppchen als Verzierung außenrum, im Vordergrund eine Spule Faden, im Hintergrund Stoffe, und ganz hinten ein Regal mit Stoffen.

Und rechts unten steht ganz schlicht und fein folgender Satz: `Du bist ein Wunsch, den sich Gott selbst erfüllt hat.` Hans-Joachim Eckstein

Da stand ich nun im nackten Treppenhaus, auf der Plateau-Ebene und Gott hat GENAU DORT auf mich gewartet, um mir von sich und seinem Herzen zu erzählen. Um mich in nullkommanix aus meinem Gestresst-und-Durcheinander-Sein direkt in unsere Beziehung, Er und Ich, wieder hineinzuheben. Ich wusste gleich, wie mir geschah. Gott hat mir seine Liebe ganz dick und straight entgegen geworfen. Wie eine `Wasserbombe`. Und als sie an mir zerplatzte, war ich nicht mit Wasser, sondern mit Gottes Liebe überschüttet und ganz nass. Wobei niemand sonst, das `Nass` sehen konnte.

`DU BIST EIN WUNSCH, DEN SICH GOTT SELBST ERFÜLLT HAT.`

Gott macht gerne Überraschungen. Diese Überraschung ist ihm MEHR als gelungen. Überraschend die Art und Weise, überraschend der Ort, überraschend die Botschaft in den Worten. Und noch mal ganz ehrlich: Ich hatte es an diesem Donnerstag irgendwie gebraucht, dass mir jemand etwas Gutes sagt. Es war mir nicht wirklich bewusst; aber innendrin konnte ich es spüren – irgendwie trocken durch Überforderung und Entmutigung. Einfach mal was Gutes über sich hören, das brauchen wir doch alle.

Der restliche Tag war immer wieder gefüllt mit Staunen, Freude und Kopfschütteln, weil SO ÜBERRASCHEND und SO KREATIV !!! Ich könnte mir vorstellen, dass Gott immer wieder viel gegrinst hat, weil ihm das Alles SO gut gelungen war. Von seinem Herzen direkt in mein Herz.

Möchtest Du das auch ? Dann hier noch mal zum langsam lesen, genießen und empfangen. Denn der Satz gilt ja nicht nur für mich, sondern auch für DICH.

`DU BIST EIN WUNSCH, DEN GOTT SICH SELBST ERFÜLLT HAT.` Hans-Joachim Eckstein.

Das Plakat stammt übrigens von der Stiftung Marburger Medien und ist, soweit ich nachgeforscht habe, leider gerade nicht erhältlich.

Dieses Erlebnis hat bis heute seine guten Nachwirkungen entfaltet und tut es immer noch; Tiefenwirkung inbegriffen. Ein paar Tage später habe ich mir gedacht: Eigentlich müsstest Du ja Deine Freunde begrüßen mit `Grüß Dich, Du Wunsch Gottes!…` Oder: `Hallo Du Wunsch Gottes, schön Dich zu sehen!` …. Da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, oder ? Viel Spaß damit !

Gebets-Idee für Dich: Gott, ich möchte bitte diese Wahrheit des Satzes von Hans-Joachim Eckstein auch in mir empfangen. Ich öffne mein Herz und meine Hände vor Dir (Du kannst deine Hände wie zu einer kleinen Schale vor Dich halten und zeigst Gott damit, dass Du von ihm empfangen möchtest). Ich empfange jetzt: `Ich bin ein Wunsch, den Du Gott Dir selbst erfüllt hast.` – Wenn es jemand anderes Dir zuspricht, kann er den Satz sagen: `….. (Dein Name), DU BIST EIN WUNSCH, DEN GOTT SICH SELBST ERFÜLLT HAT´. – Danke Gott für Deine Liebe, Amen.

Gott spricht

Ich bin sicher, Gott hat schon zu dir gesprochen ! Vielleicht hast du nur nicht gewusst, dass Er es ist, der zu dir spricht. Oft liegt es an unserer Aufmerksamkeit und Wahrnehmung, dass wir nichts hören. Oder wir praktizieren eine bestimmte Vorstellung, wie Gott zu uns reden soll. Da sind wir dann automatisch `eng` und lassen Gott nicht die Freiheit, sich auszusuchen, wie er zu uns sprechen möchte. Er ist im Reden extrem kreativ und ultra-genial. Ganz bestimmt ! Aber dieses Thema in seiner Vielfältigkeit heben wir uns für ein anderes Mal auf. Heute ein ausgewähltes, frisch erlebtes Beispiel.

Seit der letzten Geschichte sind etliche Tage vergangen. In der Zwischenzeit habe ich entdecken dürfen, wie ich die Menü-Bereiche mit meinen Texten füllen kann. Ist noch nicht ganz fertig, aber der Anfang ist gemacht.

Die `Portraits der Blogger` wollte ich noch beginnen, hatte aber keine Kraft mehr und habe etwas unzufrieden mal eine Pause eingelegt. In mir kurvte die Frage, was ich denn zu jedem von uns schreiben könnte. Gott-Vater, Jesus Christus, der Heilige Geist und ich. Puh, was für eine Kombi. Die ersten drei Genannten kennen sich ja durch und durch – purste Beziehung, was sie da leben. Da fließt hoch dosierte Liebe hin und her. Fachlich beschreibt man sie als `Trinität`. Und heilig sind sie auch noch.

Da kann ich beim besten Willen nicht mithalten. Dennoch, als ich Jesus Christus vor Jahren in mein Herz eingeladen und eine Freundschaft mit ihm angefangen habe, da haben sie mich in ihre göttliche Gemeinschaft aufgenommen und seither darf ich mit und in ihnen leben.

Aber ich komme vor lauter Schwärmen vom Thema ab. Sorry.

Wenn man also miteinander lebt, lernt man die `Sprache`und Ausdrucksweise des Anderen mehr und mehr kennen. So geht das auch mit Gott und mir.

Und als ich darüber nachdachte, was ich als nächstes im Blog schreiben würde, habe ich natürlich auch Gott-Vater gefragt. `Wo machen wir weiter ? Es gibt so unheimlich viele Möglichkeiten. Was soll ich über Dich schreiben, Gott-Vater ? Was ist Dir wichtig im Blog?´. Die Fragen schwangen hin und her und wurden von so Alltagssachen wie Essen kaufen und kochen, putzen, Termin wahrnehmen etc. in den Hintergrund gedrängt.

In mir waren die Fragezeichen etwas zur Seite gestellt. In Gott aber hat es wohl `gearbeitet`; er hat sie bewegt. Denn: Als ich vor ein paar Tagen bei uns im Dorf zu ein paar Läden in der Dorfmitte gelaufen bin, da hat Er rausgerückt mit der Antwort !!!! Ich war nicht darauf gefasst, aber ich habe seine sichtbare Antwort entdeckt !

Wo ? Ich laufe also ins Dorf zur Bank, erledige die Sachen, und auf dem Rückweg komme ich am Katholischen Pfarrzentrum, ein wunderbar renoviertes, altes Haus, vorbei und mein Blick fällt in den dazugehörigen Schaukasten. Ein DinA4-Blatt in Rot-Orange mit ein paar Zeilen und ein Bild mit einem Segelboot auf dem Meer. Bisher noch nicht weltbewegend oder aufschlussreich, oder ?

Die Antwort von Gott waren die Textzeilen! Dort war zu lesen:

`Nähme ich die Flügel der Morgenröte oder wohnte am äußersten Meer, würde deine (Gottes) Hand mich auch dort führen und dein starker Arm mich halten. `Psalm 139, 9+10 (NLB)

David, der Autor des ganzen Psalms, hat es poetisch auf den Punkt gebracht: Egal, wo ich hingehe, und ist es noch so furchtbar weit weg, gefühlt die extremste Entfernung, die man auf unserem Globus hinkriegen kann, wirklich egal wo, Gott Du bist da!

GOTT IST DA! Er ist SO WAS von DA ! ÜBERALL ist er DA !

Bei mir löst das einfach Freude und tiefe Fröhlichkeit aus. Was es wohl in Dir bewegt ?

Wie aufmerksam und liebevoll Gott das eingefädelt hat, dass ich in den Schaukasten blicke und seine auf rot-orange gedruckte Botschaft erkenne. Da kann man nicht daran vorbeilaufen !Es schien ihm also sehr wichtig, dass diese Botschaft über ihn auch hier erscheint. GOTT IST DA !

Gebets-Idee für Dich: Gott, bitte sprich mit mir. Lenke meine Aufmerksamkeit auf das, was Du mir mitteilen möchtest. Zeige mir bitte, dass und wie Du mit mir sprichst. Ich freue mich von Dir zu hören. Amen

Gott ist Lehrer.

`Hello you beautiful People !`

Eben gerade ist mir das wohl beste Beispiel für diesen Blog passiert !

Ich habe keine Ahnung von digitalen Sachen. Und ich habe keine Ahnung, wie man eine Web-Seite gestaltet. Also, ich weiß und kann mir vorstellen, wie die Seite aussehen soll; in Design-Dingen bin ich recht gut. Aber mir fehlen für das Erstellen der Blog-Seite im Moment einfach die Kenntnisse der digitalen Möglichkeiten und wie es technisch umzusetzen ist, dass meine Vorstellung annähernd `rauskommt`.

Gestern hatte ich wieder einen Text veröffentlicht. Danach hatte es mich sehr beschäftigt, wie ich denn diese wunderbare Menü-Leiste an der linken Seite gefüllt bekäme.

WIE MACHE ICH DAS ?

Nachdem ich diese Frage eine Weile lang in mir rumgeschoben habe, sie dann anfangen wollte, mich zu plagen, habe ich endlich den Mund aufgemacht und sie Gott gestellt. `GOTT, WIE GEHT DAS BITTE ?`

Die letzten Jahre habe ich mich immer wieder in Situationen wiedergefunden, in denen ich NULL AHNUNG hatte, wie das jetzt `gehen sollte`. Und Gott hat geduldig darauf aufmerksam gemacht und mit mir trainiert, dass ich IHN doch fragen könnte. Er würde EXTREM GERNE helfen. Dadurch durfte ich erleben und erlernen, wie ich aus der Beziehung zu Gott heraus, mein Leben gestalten und bestehen kann. Und ich muss gestehen: Jedes Mal, wenn ich von etwas NULL AHNUNG hatte, hat es sich als DAS BESTE, WAS MIR PASSIEREN konnte, herausgestellt. Ja, es fühlt sich schon etwas unangenehm an, zugeben zu müssen, dass man von etwas keine Ahnung hat. Zuerst mal sich selbst eingestehen, dann vor Gott auch noch so ahnungslos dastehen und ihm das sagen. Und manchmal sind da noch andere Menschen beteiligt und dort auch noch lauthals verkünden, man habe keinen Hauch von Ahnung. Mh.

Jedenfalls war die Aufgabenverteilung irgendwann klar: Ich hatte null Ahnung. Gott hatte ALLE Ahnung. Und wenn ich meinen Himmlischen PaPa dann um Hilfe gebeten habe, er möge mir doch bitte zeigen, wie das jetzt ginge. Ja was soll ich sagen: Er hat immer geantwortet ! Manchmal postwendend. Manchmal hat es gedauert. Manchmal war es ein Weg, gepflastert mit immer-wieder-nachfragen, wo es jetzt lang ginge. Manche Wegstrecke ist abgeschlossen; auf manchen sind wir noch gemeinsam unterwegs.

Und so hatte ich gestern, die Frage, wie man denn diese hübsche Menü-Leiste mit meinen ausgedachten Beschriftungen da `hineinkriegen` könnte. Vorhin, mittags nach Hause gekommen, vor dem Essen machen zum Abschalten noch ein bissl im WordPress rumgespielt und probiert und SCHWUPPS hab ich es entdeckt ! Jippie ! Ein HOCH auf diesen allmächtigen Gott, dem nicht einmal die digitalen Sachen fremd sind. Und er es liebt, zu helfen.

Die nächste Herausforderung wird sein, wie ich denn diese Menü-Titel befüllen kann. Für heute ist`s mal gut. Bitte Geduld mit mir haben. Danke.

Gebets-Idee für Dich: Vater-Gott, ich weiß nicht, wie `das`(nenne ihm Dein Problem – egal, was es ist; technisch, beziehungsmäßig, suchtmäßig …) geht. Bitte zeige mir, wie `das` geht. Bitte hilf mir zu erkennen, wie ich hier weiterkommen kann. Danke für Deine liebevolle Hilfe, Gott. Amen.

Gottes Begrüßung

`Good morning you beautiful People!`

So werde ich Euch vermutlich öfter ansprechen. Ich hatte vor gut zwei Jahren die Ehre, an einem Seminar über `Neues Leben in Jesus Christus` mit einem englisch-sprachigen Sprecher teilzunehmen. Er hat uns jedes Mal, wenn wir für eine neue Einheit zusammenkamen, mit diesen Worten begrüßt. Ich weiß nicht, wie es Dir geht, wenn Du so begrüßt wirst, aber ich fand das damals einfach SEHR ansprechend.

Da steckt so viel Wertschätzung drin, finde ich.

Und man fühlte sich so wunderbar herzlich willkommen. Ein `Schön, dass Du da bist` war gar nicht mehr extra nötig.

Und es kam mir so vor, als ob dieser Seminarleiter, der offensichtlich ein einzigartiger Prophet Gottes ist, lächelnd vor uns stand, uns in aller Ruhe anschaute und in Liebe und Freundlichkeit diese herzliche Begrüßung zusprach. Er schaute uns fröhlich an und freute sich einfach wie ein Kind, dass wir wieder zusammen Zeit verbrachten. Indem er so agierte, machte er Gott sichtbar. Denn Gott steht auch immer wieder vor uns, schaut uns in aller Ruhe an, begegnet uns in tiefer Liebe, Zuneigung und Freundlichkeit und begrüßt uns freudig mit den Worten, die wir doch so gerne hören: Schön, dass Du da bist. Ich freue mich, dass wir wieder Zeit miteinander verbringen.

Ich bin mir sicher, Gott stand neben diesem Propheten und beide begrüßten uns zusammen.

Die freundlichen Worte des Seminarleiters zur Begrüßung `Good Morning you beautiful People!` strotzten vor Liebe und Wertschätzung. Aber es war nicht seine eigene Liebe und Wertschätzung. Die steckten bestimmt mit drin.

Das, was einem entgegen kam, wenn er uns so begrüßte, war Gottes Freundlichkeit und Güte. Gottes Barmherzigkeit und Gottes `Herzlich Willkommen und Schön, dass Du da bist` hüllten uns Zuhörer in Liebe ein. In Liebe, die nicht von dieser Welt ist.

Und genau das wünsche ich mir für Dich, lieber Leser/ liebe Leserin und all die Interessierten, wenn Du diesen Blog aufblätterst und von und über Gott etwas lesen möchtest.

Gott und ich jubeln auch Dir zu: Schön, dass Du da bist und den Blog lesen willst !

Gott und ich zusammen sind die Blogger dieser Geschichten und lassen Dich da und dort in unsere Beziehung schauen, geben das ein oder andere miteinander erlebte Abenteuer im Alltag Preis und schrecken auch nicht davor zurück, Erkenntnisse – von Gott persönlich vermittelt – in Buchstaben und Worte zu quetschen. Manchmal bekommen Bibelverse ihren Platz. Das Wort Gottes ist lebendig, liebt es, Dich zu berühren (ganz ehrlich: manchmal sticht es auch oder treibt einem die Tränen hoch) und möchte Dir echtes Leben und Kraft schenken.

Meine Empfehlung für Dich: Lies in Ruhe in den Texten und Gott wird zu Dir sprechen. Empfange einfach mit einem offenen Herzen, was Gott in den Worten für Dich `versteckt` hat.

Wenn Du möchtest, kannst Du beten – das bedeutet: Ganz einfach zu Gott zu sprechen: `Gott, bitte sprich zu mir durch die Geschichte.`. Oder: `Gott, bitte zeige mir, was Dir darin gerade wichtig ist für mich.` Oder: `Gott, ich öffne Dir mein Herz. Bitte sprich zu mir.`

Jedenfalls habe ich vor, regelmäßig und wenn es sich anbietet, einen Blog-Text mit einer Gebets-Idee für Dich zu schließen. Wenn Du sie laut lesen magst, nur zu. Gott freut sich darüber, Deine Stimme zu hören. Du kannst natürlich auch eigene Worte verwenden.

Wir probieren es gleich mal aus.

Gebets-Idee für Dich: Gott, Du liebst echte Geschichten, wie man in der Bibel sehen kann. Du bist ein Gott des Lebens und des Alltags. Nicht nur damals, sondern auch heute. Ich danke Dir, dass Du DA bist Gott, in meinem Leben und in meinem Alltag. Bitte sprich zu mir. Ich möchte so gerne von Dir hören. – AMEN.

`Good bye all you beautiful People!` Bis zum nächsten Text.

Susanne

GOTT IST DA.

3 kurze Wörter, die Alles beinhalten, was im Leben wirklich wichtig ist.

Gott ist da. Die Wahrheit schlechthin.

Woher ich das weiß ? … Steht in der Bibel, dem lebendigen Wort Gottes. Dort können wir alles lesen, was wir für das Leben wissen `müssen`; oder anders gesagt: was wir für unser Leben dringend brauchen.

`Von Anfang an war es sein (Gottes) Plan, dass die Völker Gott suchen und auf ihn aufmerksam werden sollten und ihn finden würden – DENN ER IST KEINEM VON UNS FERN. In ihm leben, handeln und SIND WIR.` Apostelgeschichte 17,27

In diesem Blog werde ich immer wieder aus meinem Leben mit Gott erzählen. Nichts theologisch Abgehobenes, sondern im ECHTEN ALLTAG selbst erlebt. Gott zum Anfassen, sozusagen.

GOTT IST DA gilt total in meinem Alltag.

Und übrigens: GOTT IST DA gilt auch für Ihren Alltag !

Noch eine Bitte zum Start: Ich bin gerade erst dabei, die Blog-Seite zu entwickeln und aufzubauen. Daher werden einige Funktionen einfach noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, bis ich sie ausreichend betätigen kann. Aber die Geschichten `Mit Jesus echt erlebt` wollte ich Ihnen nicht länger vorenthalten.

Viel Freude und vielleicht sogar Inspiration wünscht Ihnen

Susanne